Lactobionic Acid


pKs (50% freie Säure): pH 3,8
Löslich in: Wasser
Molekülgröße: 358 g/mol

10% Lactobionsäure


Lactobionsäure (LA), bestehend aus Gluconic Acid, einer Polyhydroxysäure (2. Generation der Alpha Hydroxy Säuren) angeheftet am Zuckermolekül Galactose, gehört zu den Bionsäuren, die 3. Generation der Alpha Hydroxy Säuren.

Verwendet wird LA unter anderem in Flüssigkeiten zur Aufbewahrung bei Organtransplantationen, da sie die Bildung von freien Radikalen hemmt, welche durch das im Blut vorkommende Eisen ansonsten angeregt werden würde.

Ähnlich wie AHAs und PHAs, exfoliert auch LA. Durch die größeren Moleküle der LA verläuft der peelende Prozess in kontrollierterer Weise, das heißt das Irritationspotential ist geringer. Bionsäuren und Polyhydroxysäuren sind sogar nicht-irritierende Hydroxysäuren, dennoch ist ein Überpeeling der Haut und der damit eingehende Reiz möglich!


Tenside



Was sind Tenside ?


Moleküle, die oberflächenaktiv sind und Grenzspannungen lösen, wie z.B. solche zwischen Wasser und Öl.
Als waschaktive Substanzen sind sie in der Lage Schmutz/Sebum zu lösen und durch den Waschvorgang von unserer Haut abzutransportieren.

Tenside haben jeweils einen hydrophilen Kopf, der nach dem Wasser schnappt, und ein lipophiles Ende, welches sich an die Fette ranhängt.

Ab bestimmten Konzentrationen bilden Tenside Mizellen (CMC → kritische Mizellbildungskonzentration), hier nur der Hinweis, dass Mizellenwasser nicht immer mild sein müssen. Auch mit SLS lassen sich Mizellen bilden.


PHA


Poly-hydroxy acids, kurz PHA, gehören ebenso wie die AHAs und BHAs zu den 'hydroxy acids'.

Während AHAs und BHAs jeweils eine Hydroxyl-Gruppe an den Alpha- bzw. Beta-Positionen pro Molekül enthalten, umfassen die Moleküle von PHAs mehrere Hydroxyl-Gruppen pro Molekül, wodurch PHAs über zusätzliche Eigenschaften verfügen.

Eine neue Generation

PHAs sind noch nicht so lange und gründlich erforscht wie AHAs und zählen, aufgrund der späteren Entdeckung und neuen Eigenschaften, zur 2. AHA-Generation von chemischen Peelings.



Die Eigenschaften

  • größere Moleküle
    → langsamere, kontrolliertere Penetration
    → kaum bis gar keine Hautirritation
    → anwendbar bei: Neurodermitis, Akne, Rosazea und um die Augen
    herum
  • keine Sensibilisierung gegen UV-B-Strahlung
  • feuchtigkeitsspendend (mehr als AHA)
  • kompatibel mit Retinoiden (höhere Feuchtigkeit, weniger Rötungen)
  • erhöht Barrierefunktionen der Haut
  • erhöhte Elastizität, Festigkeit und Dicke der Haut nach längerer Anwendung
  • meist wasserlöslich
  • Kollagensynthese anregend
  • qualitative Verbesserung elastischer Fasern

Hyaluronsäure

In den letzten Jahren hat die Hyaluronsäure in der Kosmetikwelt einen Hype ausgelöst, der dafür sorgte, dass irgendwann, gefühlt, fast jede Woche eine neue Creme oder ein neues Gel mit Hyaluronsäure auf den Markt gebracht worden ist.

Die Fähigkeit Unmengen an Wasser binden zu können, 1g kann bis zu 6 Liter Wasser fassen, macht Hyaluronsäure zu einem beliebten und effizienten Feuchtigkeitsspender.





Unserem Körper war die Hyaluronsäure allerdings vorher schon eine alte Bekannte, denn sie gehört unter anderem zu den Hauptbestandteilen der Haut, die die Zellen und Fasern (z.B. Elastin und Kollagen) einbetten und funktioniert ähnlich wie ein Klebestoff, der alles zusammenhält.
Sie ist ebenfalls in der Lage freie Radikale zu fangen, das heißt sie besitzt antioxidative Fähigkeiten und bewirkt somit ebenfalls ein kleines bisschen Anti-Aging.

Vor einiger Zeit konnte von Sakai die Existenz von Hyaluronsäure im Stratum corneum (Oberste Hautschicht/Hornschicht) nachgewiesen werden.
Ebenso ergaben Tests eine Schutzwirkung gegen UV(-B) -Strahlen durch Hyaluronsäure in der Hornschicht, was weitere Fragen der Eigenschaften von Hyaluronsäure aufwirft, die bis dato noch nicht gänzlich geklärt sind.

C + E + F = SPF ?

Antioxidantien sind in der Lage den Sonnenschutz zu verbessern, da sie Sonnenstrahlen absorbieren und durch UV-Strahlung in der Haut freigesetzte Radikale entschärfen.

Eines der wohl bekanntesten AOX-Treatments ist das C E Ferulic Serum von Skinceuticals, welches Vitamin C, Vitamin E und Ferulic Acid enthält.

C E Ferulic Serum von Timeless - gelungene Alternative zu Skinceuticals


Zauberwasser ?

Fast alle Clarifying Lotions von Clinique und auch die meisten Produkte der Anti Blemish Solutions Reihe zur Hautpflege beinhalten es.
Garniers Hautklar Serie durfte ein paar Tropfen des besonderen Wassers kosten, sowie bei Yves Rocher fast durch die Bank sämtliche Produkte verzaubert worden sind und sogar eine eigene Produktlinie diesem Heiligtum gewidmet wurde.

Doch welches Zauberwasser, welches in zwei wirklich sehr gut verkauften Serien und allgemein zwar verstärkt in Naturkosmetik, doch auch häufig in konventioneller Kosmetik, gegen unreine Haut vorkommt, meine ich ?


Clinique Anti Blemish Solutions
All Over Clearing Treatment

Ich entschuldige mich schonmal für dieses Foto und die kommenden,
meine Utensilien im Ausland fürs kommende Jahr sind stark begrenzt.
Deshalb kam in den letzten Wochen nichts Neues.

Zinkoxid vs. Titandioxid



Wer sich bewusst für mineralischen bzw. physikalischen Sonnenschutz entschieden hat, dem werden die Begriffe Titanium Dioxide (TiO2) und/oder Zinc Oxide (ZnO) bekannt sein.

Zinc Oxide (Verbindung von Zink und Sauerstoff) entsteht als Produkt aus der Verbrennung von Zink und liegt als weißes Pulver vor.

Titanium Dioxide wird zumeist durch das Sulfat- oder Chlorid-Verfahren hergestellt, auf natürliche Weise oder synthetisch im Labor.
Es liegt ebenfalls in weißer Pulverform als Produkt vor.



Ist ZnO besser als TiO2 ?

Weit verbreitet ist die Tatsache, dass ZnO besser vor UVA-Strahlen schützt als TiO2,

Chemisches Peeling - BHA

Es gibt grundsätzlich zwei Inhaltsstoffe, die in der Lage sind Akne erfolgreich zu bekämpfen. Zum einen Benzoylperoxid und zum anderen Salicylsäure. Auf lange Sicht ist Salicylsäure definitiv die besser Alternative, denn Benzoylperoxid schleppt so einige Nebenwirkungen mit sich auf die ich gerne verzichte.

Chemisches Peeling - AHAs

Die bekanntesten AHAs (Alpha Hydroxy Acids) sind Glykol-, Milch-, Apfel-, Mandel- und Zitronensäure. Glykolsäure (Glycolic Acid) ist der „goldene Standard“ der Fruchtsäuren, da sie aus zahlreichen Pflanzen gewonnen werden kann und die kleinste Molekularstruktur enthält, d.h. die Moleküle können tiefer in die Haut penetrieren/eindringen und somit gründlicher exfolieren/peelen. Milchsäure (Lactic Acid) hingegen hat weitaus größere Moleküle und ist damit milder als Glykolsäure.
Bei allen AHAs wird die Hornschicht der Haut abgetragen/ausgedünnt und gleichzeitig die Epidermis verdickt. Die erhöhte Glykosaminoglykansynthese sorgt für eine erhöhte Hydratation. Glykosaminoglykane sind Fasergerüste die Feuchtigkeit speichern können. Der Hautpflegestar Hyaluronsäure ist auch ein Glykosaminoglykan und kann ein 1000-fache seines eigenen Volumens an Wasser binden.


Olaz Regenerist Night Renewal Elixir - leider in D vom Markt genommen.